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08 Jan '26

Theorie vs. Produktionsrealität

Technologie, die in der Theorie funktioniert, und Technologie, die sich im realen Produktionsumfeld zuverlässig bewährt, sind oft zwei völlig verschiedene Welten. Technische Parameter und Katalogangaben spiegeln nicht immer das gesamte Spektrum der Herausforderungen wider, mit denen Ingenieure in der Fertigung konfrontiert sind.

Bei Rollico kennen wir diesen Unterschied sehr genau. Deshalb basiert unsere Produktentwicklung auf einer engen technischen Zusammenarbeit mit unseren Kunden – und zwar bereits in der Konstruktionsphase. Wir begnügen uns nicht damit, Komponenten zu liefern, die eine Spezifikation erfüllen; wir möchten den gesamten Kontext ihrer Anwendung verstehen.

Case Study: EXC/EXCE-Buchsenmontagetechnologie

Ein perfektes Beispiel für diesen Ansatz ist die Entwicklung der EXC/EXCE-Buchsenmontagetechnologie. Dieses Projekt entstand nicht als Reaktion auf abstrakte Marktannahmen, sondern als direktes Ergebnis der Zusammenarbeit mit einem Kunden, der mit konkreten technischen Problemen zu kämpfen hatte.

Der Kooperationsprozess umfasste:

  • eine detaillierte Analyse der Produktionsumgebung des Kunden,
  • die Identifizierung der wichtigsten leistungsbestimmenden Parameter,
  • gemeinsame Tests von Prototypen unter realen Einsatzbedingungen,
  • iterative Optimierung der Lösung auf Basis von Produktionsdaten.

Das Ergebnis ist eine Technologie, die die ursprünglichen Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertrifft – bestätigt durch die Worte unserer Engineering-Partner:

„Endlich hat jemand nicht nur ein Produkt geliefert, sondern unser Arbeitsumfeld wirklich verstanden.“

Technische Vorteile eines engineeringbasierten Kooperationsansatzes

1. Spezifikationen zeigen selten das ganze Problem

Selbst die detaillierteste technische Dokumentation bildet nur selten alle Variablen ab, die in einer realen Produktionsumgebung wirken:

  • wechselnde Temperaturbedingungen,
  • Vibrationen und Schwingungen von Maschinen,
  • Wechselwirkungen mit anderen Komponenten,
  • tatsächliche Last- und Bewegungsspektren.

Daher hilft die direkte Einbindung unserer Ingenieure bei der Implementierung, potenzielle Probleme zu erkennen und zu beseitigen, bevor sie zu kostspieligen Stillständen werden.

2. Partner statt nur Lieferant

Im klassischen Lieferanten-Kunden-Modell liegt die Verantwortung für die Integration der Komponenten oft vollständig beim Kunden. Unser Ansatz ist grundlegend anders:

  • Wir teilen uns die Verantwortung für das Endergebnis.
  • Wir bieten Engineering-Support in jeder Phase der Implementierung.
  • Wir liefern nicht nur ein Produkt, sondern eine vollständige technische Lösung.

3. Weniger Risiko, mehr Planbarkeit

Engineering-Zusammenarbeit führt direkt zu messbaren technischen Vorteilen:

  • Stabilere Integration – Komponenten, die auf die konkrete Anwendung des Kunden abgestimmt sind.
  • Reduzierte Stillstandszeiten – potenzielle Schwachstellen werden schon in der Konstruktionsphase erkannt.
  • Datenbasierte Entscheidungen – technische Parameter, die unter realen Betriebsbedingungen verifiziert werden.

4. Flexibilität jenseits des Katalogs

Auch das beste Standardprodukt kann Probleme verursachen, wenn es nicht an die spezifischen Anforderungen eines Prozesses angepasst ist. Unser Ansatz ermöglicht:

  • Anpassungen von Standardlösungen an individuelle Anforderungen,
  • Optimierung technischer Parameter für Spezialanwendungen,
  • Entwicklung kundenspezifischer Lösungen für einzigartige Herausforderungen.

Einladung zur Zusammenarbeit

Wenn Sie in der Lineartechnik vor technischen Herausforderungen stehen, die über klassische Kataloglösungen hinausgehen, laden wir Sie ein, mit uns Kontakt aufzunehmen. Unser Engineering-Team beginnt mit der Analyse Ihres konkreten Problems und erarbeitet eine Lösung, die auf Ihre realen Produktionsbedingungen zugeschnitten ist.

Rollico – wir machen Präzision zugänglich.
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